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Diavolezza

logo_diavolezzaDie Diavolezza ist ein Berggasthaus, welches man mit der Seilbahn vom Bernina-Pass aus erreicht.

Diavolezza / Tel: 081 839 39 00 / berghaus@diavoelzza.ch

Am 12. Februar 2015 waren Anna und Michael hier Ski fahren. Bei wunderschönem Wetter haben wir perfekte Verhältnisse angetroffen.
Nach dem Ski fahren haben wir im Jacuzzi auf der Terrasse das warme Wasser und die Aussicht genossen.

Nachts ging es dann noch einmal raus in die Dunkelheit. Hier oben auf der Diavolezza stört überhaupt kein Fremdlicht. Es ist wirklich von hier kein einziges Lämpchen zu erkennen. Alle Orte im Tal liegen hinter den Berggipfeln verborgen.
Entsprechend umwerfend ist die Sicht auf die Sterne.

Sonnenaufgang an der Diavolezza kleinDer Name

Der Name Diavolezza stammt aus einer Sage:
Vor vielen Jahren hauste beim Munt Pers (verlorener Berg) eine wunderbare Bergfee. Sie wurde nur selten von Jägern erblickt und mit Vorliebe dann bestaunt, wenn sie über die Hänge des Munt Pers zum «Lej da la Diavolezza» hinüberwechselte, um dort ein Bad zu nehmen. Dann jeweils wurden die jungen Jäger unvorsichtig. Sie folgten ihr über die Felsen bis hinüber zu ihrem Schloss. Aber ein Jäger nach dem anderen verschwand. So erging es auch Aratsch, einem Jüngling aus dem Dorf. Überall wurde vergeblich nach ihm gesucht und schliesslich nahm man an, er sei in eine Gletscherspalte gefallen oder abgestürzt. Denn, wer bei Einbruch der Nacht sich in der Region aufhielt, hörte, vom Winde getragen, die klagende Stimme der Diavolezza, die rief: «Mort ais Aratsch!» (Aratsch ist tot). Daher kommt der Name der Alp Morteratsch im Kessel der Berninagruppe.

Skigebiet Diavolezza

Die Diavolezza ist eines der drei grossen Skigebiete des Oberengadin. Die Diavolezza ist über die „Verbindungspiste“ mit der Lagalb verbunden. Besonders beliebt ist die 10 km lange Abfahrt über den Pers– und Morteratschgletscher bis zur Terrasse des Restaurants Morteratsch bei der Haltestelle der Rhätischen Bahn.

Eine Besonderheit ist die nächtliche Talabfahrt ohne Flutlicht, die nur bei Vollmond (Bündnerromanisch: „Glüna Plaina“) geöffnet ist, weil dann die Lichtverhältnisse zum sicheren Skifahren ausreichen; maximal fünf solche Termine gibt es im Jahr.

Von der Diavolezza erfolgt auch der Aufstieg auf den Piz Palü