
In Intragna fanden wir unterhalb des Ortes einen Parkplatz, auf dem wir den Emil gut abstellen konnten (EasyPark). Von dort waren es nur 5 Minuten bis zum Bahnhof zu laufen.
Die Fahrt bis Verdasio dauerte 11 Minuten. Man muss dabei nur an den Halt auf Verlangen denken, wenn man so früh unterwegs ist. Und sonst fährt man – wie wir – halt wieder eine Station zurück 🙂 .
An der Talstation der Monte di Comino-Bahn löste uns der freundliche Kontrolleur am Automaten die Tickets. Das wäre uns selber kaum gelungen. Es sah kompliziert aus auf Italienisch.
Die Seilbahn bestand aus zwei kleinen Vierer Godeli. Wir fanden darin wunderbar Platz und lernten eine Frau kennen, die oben im Restaurant arbeitete.
Oben angekommen sprachen wir ein Paar aus Zürich an, die uns den Wanderweg rund um den Berg Aula empfahlen.
Ein guter Vorschlag. Der Weg führte zunächst steil den Hang hinauf und nach ein paar alten schönen Rustico dann hoch über dem Tal in Richtung Osten. Leider war das Wetter nicht perfekt, was aber den Vorteil hatte, dass wir nicht schwitzen mussten. Wir genossen die Natur, den bunten Herbstwald und June fühlte sich sichtlich wohl, weil sie überall frei laufen konnte und sich viel auf den Wiesen und im HerbstLaub wälzte.
Zum Schluss stärkten wir uns bei leckerem Essen auf der Terrasse vom Rustio Alla Capanna. Von diesem Rustico waren es dann nur noch wenige Meter zurück zur Seilbahn, die uns bequem und Knie-schonend wieder zurück an die Bahnstation im CentoValli brachte.
