Zum Inhalt springen

Creux du Van

Routenvorschlag bei Anreise mit dem Auto

Der Creux du Van, ein natürlicher Felsenzirkus von atemberaubender Schönheit. Ein Paradies für Steinböcke, Murmeltiere, Rehe, Raubvögel und Liebhaber ursprünglicher Natur.

Der Creux du Van ist eine lange, durch Erosion entstandene, halbrunde Felsenklippe mit bis zu 160 Meter hohen,
steil abfallenden Felswänden.

Wasser und Eis habe ihre Kräfte vereint und durch Erosion dieses eindrückliche Amphitheater mit einem Durchmesser von einem Kilometer geschaffen.

Der eindrückliche Felsenkessel des Creux du Van ist das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz (seit 1870) – Luchse und Steinwild sollen sich hier heimisch fühlen. Die rund 200 m hohen Felsen fallen senkrecht ab und bilden einen hufeisenförmigen Kessel von einem Kilometer Durchmesser. Oben an der Krete führt ein atemberaubender Weg der Kante entlang. In den steilen Waldhängen links und rechts von den Felsen gibt es zwei steile, ruppige, aber gut unterhaltene Wege.

Rundwanderung am Creux du Van
Rundwanderung am Creux du Van

Creux du Van mit dem Flyer

Hier finden sich Informationen zu einer Flyer-Tour:

 

Der folgende Text beschreibt eine andere Tour:

Schöne Rundwanderung im Jura.

Schwierigkeit: leicht
Strecke: 10,7 km
Aufstieg: 779 m
Abstieg:780 m
Dauer: 4:0 h
Niedrigster Punkt:723 m
Höchster Punkt:1449 m
Bewertungen:
Zufahrt zum Ausgangspunkt: Mit der Bahn via Neuchâtel nach Noiraigue.
http: / / www.outdooractive.com/de/wanderung/neuenburg/creux-du-van-schweizer-gran-canyon-im-neuenburger-jura/-1368930924239608780/karte.html

4.15 h, auf- und abwärts je 740 m; Hartbelag nur zu Beginn und am Schluss je 10 – 15 Minuten
Rundwanderung: Noiraigue 729 m – Ferme Robert 972 m (0.50 h) – Fontaine Froid (0.30 h) – Sentier du single – Krete 1420 m (0.50 h) – Le Soliat 1463 m (0.20 h) – Abzw. Ferme du Soliat (0.15 h) – Sentier des 14 contours – Les Oeuillons 1014 m (0.50 h) – Noiraigue 729 m (0.40 h)

Zielstrebig suchen in Noiraigue die meisten Wanderer zu Beginn die gegenüberliegende Auberge auf. Durch die Allee, am Lebensmittelladen vorbei, gehts zur Brücke über die Areuse, wo sich die Wege teilen (nach links ginge es in die Schlucht Gorges de l’Areuse). Wir wählen den Aufstieg Richtung „Ferme Robert / Les Oeuillons“. Nach einer Viertelstunde verlassen wir das Teersträsschen (es führt auch zur Ferme Robert) und folgen dem Waldweg rechts bergauf, wo sich die Wege nach wenigen Schritten teilen. Hier beginnt unsere Rundwanderung – beide Wege führen zum Le Soliat. Wir wählen für den Aufstieg den etwas ruppigeren Weg via „Ferme Robert“.

Auf schmalem Pfad steigen wir im Wald aufwärts und gelangen schliesslich auf einem Kiessträsschen zur schindelgedeckten Ferme Robert. Hier erblickt man zum ersten Mal die Felswand des Creux du Van, es gibt einen Trinkbrunnen, eine Gartenwirtschaft mit Spielplatz und ein neues Touristenlager – hier wäre ein Platz zum Bleiben!

  • Variante: Wer genügend Zeit hat (ca. 1 h länger) und steile Wege meiden möchte, könnte nun alles den Natursträsschen entlang via „Pré au Favre“ zur Hochebene hinaufwandern. Von dort nach rechts via Grand’Vy zum Le Soliat..

Wir nehmen den direkten Weg und folgen dem Kiessträsschen zur Fontaine Froide, wo eiskaltes Wasser aus dem Brunnen tröpfelt – am „Woher“ dieser Kältequelle wird geforscht. Fünf Minuten ebenaus zur Verzweigung und rechts bergauf. Bei einer Picknickbank beginnt der eigentliche Sentier du Single, ein steiler, felsdurchsetzter Wurzelpfad. Abgesehen von der Stolpergefahr ist er ungefährlich. Von Zeit zu Zeit muss man stehenbleiben und einen Blick in den gigantischen Canyon werfen.Schneller als man denkt ist man oben auf Krete, wo sich die Szenerie völlig ändert. Ein flaches Feuchtgebiet mit Wiesen voller Trollblumen und Anemonen liegt vor uns, dahinter eine schöne Juraweide. Unser Weg folgt nun dem Kraterrand (Kinder zur Vorsicht mahnen!), mit sensationellen Tief- und Weitblicken. Auf der ganzen Länge gibt es immer wieder schöne Plätschen fürs Picknick. An der höchsten Stelle, beim Wegweiser Le Soliat, bleiben wir am Kraterrand; die Abzweigungen zur „Ferme du Soliat“ befinden sich 10 und 15 Minuten weiter unten (das Gasthaus befindet sich 200 m links).

Zurück beim Kraterrand, beginnt der Abstieg im Wald, vorerst noch nahe am Abgrund (mit tollen Fotosujets) oder entlang der sicheren Seite der Trockenmauer. Der gut unterhaltene Sentier des 14 contours führt in 14 Kehren durch den steilen Waldhang hinunter. „Dank“ dem Lotharsturm gibt es Erdbeer- und Himbeerstauden in Hülle und Fülle und eine reiche Flora zu bestaunen. Unten bei Les Oeuillons erwartet uns das sympathische Bauernbeizli mit Gartenwirtschaft, wo sich Hühner, Katzen und Hunde friedlich zu den Gästen gesellen.

  • Variante: Ab Les Oeuillons führt eine Naturstrasse in einer halben Stunde der Höhenkurve entlang zurück zur Ferme Robert.
Wir wählen den direkten Abstieg Richtung Noiraigue. Hinter der Wirtschaft folgen wir dem Kiessträsschen bergab durch den Wald; nach einer halben Stunde treffen wir wieder auf den Wegweiser, wo wir heute morgen unsere Rundwanderung begonnen haben. Auf dem Teersträsschen und den Geleisen entlang gelangen wir zur Bahnstation Noiraigue zurück.
http: / / www.wandersite.ch/Tageswanderung/788_Jura.html
Sehr interessante Wanderung mit hervorragendem Einblick in den Aufbau des Juras.
Die Ferme Robert, in einem einsamen, idyllischen Hochtälchen gelegen, erreicht man von Noiraigue aus zu Fuss (1 Std.). Gleich oberhalb des Gasthauses tritt man in den grossen Wandkessel des Creux du Van ein. Gewaltiger, von Kalkgraten umrahmter Felszirkus. Ungefähr in der Mitte des Waldkessels entspringt eine Quelle, die Fontaine Froide, die auf kurzem Abstecher erreicht werden kann. Sie weist das ganze Jahr eine gleichmässige niedrige Temperatur von 4,1°C auf. In einem Bogen nach links gelangt man in den Sentiere du Single, der in einigen Windungen auf den Grat des Soliat ansteigt. Über den Kamm folgt nun eine unvergleichlich schöne Höhenwanderung mit Tiefblick über die 280 m hohen Felswände in den Kessel des Creux du Van und einem Fernblick über die welligen Höhen des Juras hinweg. Der halbkreisförmige Felszirkus ist einer der schönsten im Juragebirge, im normalen Gewölbe der oberen Schichten eingeschnitten. Der obere Rand der Felsen bildet auf einer Länge von 600 m die Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Neuenburg. Das Gebiet des Creux du Van steht unter Naturschutz. Die bemerkenswerte Flora weist einige sehr seltene Arten auf.
Steinbock-Kolonie seit 1965, vor allem gegen Abend zu beobachten. Die leicht gegen Südwesten abfallende Kuppe ist mit Matten überzogen. Die Ferme du Soliat bietet als Bergwirtshaus Erfrischungen. Westlich des Dos d`Ane steigt man auf dem Sentiere des 14 Contours in nördlicher Richtung durch den Wald hinunter und erreicht das Restaurant Les (Euillons, von wo der Weg ostwärts, fast auf gleicher Höhe bleibend, wieder die Ferm Robert erreicht.
Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Noiraigue und folgt stets den gelb-roten Schildern des Jurahöhenweges Richtung La Combaz. Vorbei am Restaurant Les Oeillons geht’s hinein in den Chemin des 14 contours. Oben angekommen folgt der Weg für eine Zeitlang dem Abgrund am Felsenzirkel. Le Soliat, La Baronne und Les Rochat sind die weiteren Wegpunkte bevor schliesslich das Restaurant bei La Combaz erreicht ist.
Die gewaltige, hufeisenförmige Felswand des Creux du Van gehört zu den landschaftlichen Höhepunkten der Region, ja des gesamten Juras. Nach einem relativ langen Aufstieg zum Creux du Van geht’s über aussischtreiche Jurahöhen weiter nach La Combaz. Mehrere Métairien liegen am Wegrand und sorgen für kulinarische Höhenflüge.

Startort: Bahnhof NoiraigueZielort: Bushaltestelle La CombazAnreise: Mit der Bahn nach Neuenburg, von da mit der Regionalbahn nach Couvet und mit dem Bus Richtung Yverdon hoch nach Le Couvent. Der Bus fährt jeweils am Wochenende bis zum 19. September und auch am 20. September. Route: Le Couvent (1120m) – Les Planes (1093m) – La Banderette (1061m) – Ferme du Soliat (1382m) – Le Soliat (1463m) – La Grand Vy (1381m) – Ferme Robert (972m) – Noiraigue (725m), viereinhalb Stunden. Fährt der Bus Ende September nicht mehr, kommen anderthalb Stunden Aufstieg von Le Couvet nach Le Couvent hinzu. Einkehr: Les Planes, Ferme du Soliat, La Grand Vy, Ferme Robert. Höhendifferenz: rund 400 Meter auf-, rund 800 Meter abwärts Heimreise: Mit der Bahn von Noiraigue zurück nach Neuchâtel, von da nach Basel

E-Bike Tour: https://www.veloland.ch/de/routen_detail.cfm?id=344265&tour=etappe_route&rkey=2910&oid=315374

 

Alternative Strecke:

(nur Abstieg!)

Creux-du-Van Abstieg Nouraigue

Wanderung im Naturschutzgebiet Creux du Van und durch die Areuse-Schlucht
Wenn Sie in Neuenburg Urlaub machen, sollten Sie sich unbedingt Zeit für eine Wanderung nehmen. Im Neuenburger Jura findet man einige der schönsten Wanderrouten der Westschweiz.
Diese führt durch das Naturschutzgebiet am Creux du Van, einer spektakulären Felslandschaft, die auch geologisch hochinteressant ist. Der Name dieser beeindruckenden Formation ist entweder keltischen Ursprungs – von „vanno“ (Abhang) – oder aus dem Frankoprovenzalischen „van“ (Felsen) übernommen. Es handelt sich um einen halbrunden Felskessel von 1,4 Kilometer Länge und 160 Meter Tiefe, der durch Gletschererosion entstanden ist.
.Die Felswände fallen steil ab; der höchste Punkt oberhalb der Felsarena ist der 1463 Meter hohe Soliat. In der Eiszeit befand sich an dieser Stelle ein Gletscher, der sich auf der schweizerischen Hochebene mit dem sehr viel größeren Rhone-Gletscher vereinigte. Noch heute ist der von Geröll bedeckte Boden auf dem Grund des Kessels das ganz Jahr hindurch gefroren.Rundwanderung um den Creux du Van und durch die Areuse-SchluchtAusgangspunkt dieser Tagestour ist der Bahnhof von Neuchâtel, wo man den Zug nach Noiraigue nimmt (Richtung Buttes, Abfahrt z.B. 9.40 h, verkehrt im Stundentakt, siehe Fahrplan CFF/SBB). Die 20 minütige Fahrt führt durch die Areuse-Schlucht, und so können wir bereits einen ersten Blick auf den Creux du Van werfen. Die Wanderung beginnt am Bahnhof von Noiraigue (00:00).
„Noiraigue“, gebildet aus den Wörtern „nigra“ und „aqua“, bedeutet „schwarzes Wasser“. Seinen Namen verdankt der Ort dem Wildbach, der hier entspringt und nach nur 700 Metern in die Areuse mündet. Die dunkle Färbung des Wassers kommt vom Torf, denn dieses stammt ursprünglich von dem Bach Le Bied, der im moorigen Tal von Ponts-de-Martel versickert und hier wieder zu Tage tritt. Vom Zentrum des Dorfes aus erreicht man die Quelle in fünf Minuten. Danach folgt man dem mit roten Dreiecken markierten Wanderweg in Richtung Creux du Van/Soliat. Zunächst verläuft der Weg sanft bergauf bis zu dem Gehöft „Les Oeillons“ (00:50). Solche kleinen Bergbauernhöfe mit Bewirtung, die hier „Métairie“ genannt werden, sind typisch für den Jura. Sie bieten einfache, aber gute Hausmannskost und manchmal auch eine Übernachtungsmöglichkeit für Wanderer (gîte rural). Weiter geht es im Zickzackkurs auf dem sogenannten Weg der 14 Kurven (Sentier des 14 Contours), wo es etwas anstrengender wird, da hier ein Höhenunterschied von 700 Metern zu überwinden ist. Belohnt wird der Wanderer dafür von der herrlichen Natur. In dem Misch- und Fichtenwald, der bereits zum Naturschutzgebiet gehört, kann man mit etwas Glück Rehen und Steinböcken begegnen. Auerhahn und Luchs zählen zu den scheueren Bewohnern. Hat man den Bergkamm erklommen, bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf die Felsarena des Creux du Van – ein guter Moment für eine Rast und einen kleinen Imbiss, wenn man nicht bis zur Métairie Soliat warten mag (01:50). Am Soliat, dem höchsten Punkt (1463 m) auf unserer Tour (02:15), gibt es mehrere Möglichkeiten die Wanderung fortzusetzen. Wir empfehlen die Route über den Sentier du Single, der an der anderen Seite des Felskessels zu dem Bauernhof Ferme Robert (03:15) hinabführt. Von dort sind es noch 20 Minuten bis zum Bahnhof von Noiraigue, wo man wieder in den Zug nach Neuchâtel steigen kann. Oder man schlägt an der Ferme Robert den ausgeschilderten Weg in Richtung Champ-du-Moulin ein, der entlang der Bahnlinie nach Neuchâtel verläuft. Diese Route führt durch den schönsten Teil der wildromantischen Areuse-Schlucht (Foto: Steinbrücke)

Der Kanton Neuenburg mit seinen vielfältigen Landschaftsformen ist ein Wanderparadies. Neben der oben beschriebenen Strecke gibt es noch viele andere Touren, die das Zeug zu unvergesslichen Urlaubserlebnissen haben, z.B. auf den Chasseral, zum Pass Vue des Alpes (Alpenblick), durch das Tal des Doubs oder auf den Chaumont (siehe unten).

Informationen La Ferme du Soliat
Avenue Léopold-Robert 102 +41/ (0)32 753 17 20
Montag bis Sontag – Geschlossen im Winter
Site Web

La Ferme Robert
Avenue Léopold-Robert 102 +41/ (0)32 753 17 20
Montag bis Sonntag – Geschlossen im Winter
Site Web: www.ferme-robert.ch

 

Wanderkarten
– Carte nationale de la Suisse 1:25’000, Travers n° 1163
– Wanderrouten im Kanton Neuchâtel,
1:60’000 bei Kümmerly+Frey

 

Website zum Naturschutzgebiet Creux du Van mit allen Bergrestaurants der Gegend
www.restaurants-montagne.ch

Andere Informationen
www.travers-info.ch